Berichte von den Jugendspielen 25./26.09.

Die WU12 werden ungeschlagen und ohne Gegentor Turniersieger, hingegen verliert die MU14 ihr Viertelfinale in Köln-Dünnwald.

Die Turniersieger vom Emsufer.

Richtig stark spielt aktuell die weibliche Jugend WU12. Beim Heimturnier trafen sie auf die Mannschaften aus Georgsmarienhütte und Münster. Gleich das erste Spiel war hart umkämpft. Der Gegner aus Georgsmarienhütte stellt schon traditionell sehr gute Jugendmannschaften im weiblichen Bereich. Dieses haben sie auch schon beim ersten Turnier unter Beweis gestellt, wurden sie doch punktgleich mit Oelde Turniersieger. Aber auch die Rheiner Mädels haben einen guten Lauf, hatten sie doch das parallele Turnier gewonnen. So entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende siegte dann der RHTC glücklich aber nicht unverdient mit 1:0. Etwas einfacher waren die Spiele gegen den THC Münster. Beide wurden mit jeweils 3:0 gewonnen. Da aber Georgsmarienhütte beide Spiele gegen Münster sehr viel deutlicher gewann (10:0 und 8:0), durfte das abschließende Spiel gegen den Lokalrivalen nicht verloren werden. Auch diesmal entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, der am Ende keinen Sieger fand. Aber durch das 0:0 Unentschieden wurde der RHTC Rheine Turniersieger vor GMHütte. Trainer Jan Hiltmann lobte nach dem Turnier: "Es wurde auf dem Platz viel miteinander geredet und jeder ist für den anderen gelaufen. Unsere Torhüterin Jette Kipp war wieder mal sehr wichtig und hat brilliant gehalten. Die Mädchen können mit ihrer Leistung und mit ihrem Willen auf den Sieg zufrieden sein."

Nicht so erfolgreich kam die männliche Jugend MU14 von ihrem Viertelfinalspiel aus Köln-Dünnwald zurück. Nach einer tollen Vorrunde mit drei Siegen aus vier Spielen hat sich die Mannschaft des Trainertrios Achim Winnemöller, Jan Laukötter und Malte Kock leichte Hoffnungen gemacht. Trotzdem war Gegner Dünnwald als Vorrundenerster sicherlich der Favorit in dem Spiel, zumal sie auch noch Heimrecht besaßen. Aber die Rheinenser fanden nie zu ihrem Spiel. Vieleicht war der Druck in einem Alles-oder-Nichts Spiel zu groß oder die auch für Hockeyspieler ungewohnt lange Anreise von mehr als zwei Stunden der Grund für die Niederlage. Beigetragen hat sicherlich das verletzungsbedingte Ausscheiden des starken Verteidigers Anton Deinl. Trainer Achim Winnemöller war schon ein wenig enttäuscht: "Die Jungs konnten einfach nicht das abrufen, was sie in den letzten Wochen ausgezeichnet hat. Schade, aber Dünnwald war heute einfach besser als wir."