Berichte von den Jugendspielen 03./04.09.

Die WU18 verlor das Endspiel um die Meisterschaft der Verbandsliga beim THC Münster mit 1:3. Die WU14 verlor gegen Eintracht Dortmund mit 0:3, die WU16 gegen den gleichen Gegner mit 0:2. Die U12 und U8 mussten nach der anstrengenden Kinder-Hockey-Olympiade bei der 100-Jahr Feier ebenfalls alle Spiele abgeben.

Die Kinder U8 in Aktion

Die Weibliche Jugend WU18 wurde Vizemeister

Die Kinder U12 mit ihren Trainern

Die Kinder U12 mussten beim heimischen Turnier am frühen Sonntagmorgen Lehrgeld bezahlen und verloren alle drei Spiele. Als jüngstes Team mussten sie gegen Oberhausen, Soest und GMHütte antreten. Die Trainer Jan Schroer, Emily König und Frieda Kipp nahmen ihre Spieler und Spielerinnen aber in Schutz: "Aktuell sind die anderen Mannschaften noch etwas besser als wir. Aber alle Kinder sind beim Training voll bei der Sache und verbessern sich kontinuierlich. Wir hoffen, dass es sich auch mal bei den Spielen auszahlen wird. Ein Sonderlob hat Torhüter Leopold Hake verdient, er hat eine starke Leistung gezeigt."

Nicht besser erging es den Kindern U8. Auch sie verloren dreimal. Trainerin Karin Albers attestierte ihren Schützlingen aber eine Leistungssteigerung zum letzten Turnier. Im Training stehen jetzt Zweikampfverhalten und Passspiel auf dem Programm. Das nächste Turnier findet in zwei Wochen in Münster statt. Karin Albers: "Trotz allem waren alle Spielerinnen und Spieler sehr gut zufrieden und konnten viele Erfahrungen sammeln."

Vor einem ganz schwierigen Spiel stand die weibliche Jugend WU14 am Samstag Nachmittag. So mussten sie in ihrer ersten Saison als Großfeldmannschaft gegen den Tabellenführer Eintracht Dortmund antreten. Zusätzlich war dieses Spiel der sportliche Höhepunkt der Feier "100 Jahre Hockey in Rheine" und viele Zuschauer säumten den Spielfeldrand. Dortmund ergriff von Anfang an die Initiative und drängte den RHTC in die eigene Hälfte. Aber die jungen Damen der RHTC nahmen den Kampf auf und boten eine überzeugende Abwehrschlacht. Trotzdem ging das Spiel mit 0:3 verloren. Trainer Noah Wetzel war die Erleichterung anzumerken: "Die Mädels haben sich im Laufe der Saison deutlich gesteigert. Wenn es heute nicht gegen den Tabellenführer gegangen wäre, dann wäre bestimmt ein Punkt drin gewesen." Und Trainerkollegin Louisa Gamm ergänzte: "Wir hatten sogar einige Chancen auf eigene Tore, die wurden dann aber zu leicht vergeben. Tolle Leistung der Mädels vor der großen Kulisse."

Auch die weibliche Jugend WU16 spielte gegen den Tabellenführer und auch dieser hieß Eintracht Dortmund. Allerdings wurde dieses Spiel in Dortmund ausgetragen. Nachdem sie bei den Feierlichkeiten am Abend vorher bereits eine gute Figur gemacht haben, wollten sie dieses auch spielerisch bestätigen. Leider fehlte ihnen in den ersten 10 Minuten die Abstimmung untereinander. So ging Dortmund schnell mit 1:0 in Führung. Aber mit zunehmender Spieldauer konnte die Mannschaft dagegenhalten und mit eigenen Kontern den Dauerdruck der Bierstädterinnen unterbrechen. Es kurz vor Schluss konnte Dortmund den Sack zu machen und mit einer kurzen Ecke das 2:0 erzielen. Trainer Alexander König zollte dem Gegner Respekt: "Dortmund war einfach cleverer und hat verdient gewonnen. Aber unsere Mädels haben sich wirklich achtbar aus der Affäre gezogen!"

Ein bisschen unter dem Radar flog in dieser Saison der weibliche Jugend WU18. Erst spät in die Saison gestartet, mussten sie bis zum letzten Spieltag zittern, ob sie noch den zweiten Platz erreichen konnten, der zum Erreichen der Endrunde berechtigte. Durch einen überzeugendes 4:1 in Essen-Kupferdreh wurde dieses Ziel vor zwei Wochen erreicht. Aufgrund einiger krankheitsbedingter Spielausfälle hat man das Endspiel kampflos erreicht. So musste das Spiel gegen Endspielgegner THC Münster die Entscheidung um den Meistertitel der Verbandsliga bringen. Die Erwartungshaltung des Rheiner Trosses war sehr niedrig, mussten die Spielerinnen des RHTC in der Vorrunde doch eine deutliche 0:5 Niederlage hinnehmen. Münster begann das Spiel auch mit dem Selbstvertrauen des ungeschlagenen Vorrundenersten und setzte die Rheiner Abwehr gehörig unter Druck. Erst in der Schlußviertelstunde ließen die Kräfte der Mannschaft von Trainer Florian Gausmann nach und Münster konnte noch den erwarteten Sieg einfahren. Trotzdem feierten die jungen Damen auf der Gala zur Feier "100 Jahre Hockey in Rheine" mit einem freudigen Strahlen ihren 2. Platz.