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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 11. Oktober 2006 um 22:13 Uhr

Historie des Vereins

  • 01. Juni 1901 Rheiner Ruderverein (RVR)

  • 1921 Gründung des Hockeyclubs Rheine (HCR)

  • 1937 Vereinigung beider Vereine als „Sportgemeinschaft 1937 e.V.“, mit deutlicher Gängelung durch das Regime

  • 1939 – 1945 2. Weltkrieg – zahlreiche Mitglieder zum Wehrdienst

  • 1943 Auflösung des Vereins

  • 01.02.1946 Gründung des Ruder- und Hockeyclubs (RHC)

  • 02.02.1971 Beitritt des Vereins „Der Ring“ als 3. Mitglied im nunmehr Ruder-, Hockey- und Tanzsportclub Rheine (RHTC)

Von der Hockeyabteilung des RHC Rheine von 1901 e.V.

Ruderer und Tennisspieler gründeten Hockey-Club

Die Hockey-Abteilung des RHC ist aus dem „Hockey-Club_Rheine 21“ hervorgegangen, der sich am 19. Januar 1921 im Gasthof Blömer, Rheine, Tiefe Straße 32, konstituierte.

Die Gründung dieses Sportvereins ging im wesentlichen von Dipl. Ing. Ernst Kümpers (1895-1972) aus, der im Jahre 1919 in Karlsruhe sein Hochschulstudium aufgenommen hatte, dem dortigen Akademischen Hockey-Club beigetreten war und dort Hockey spielte. Er betrieb in Karlsruhe außerdem den Tennissport und war der Meinung, dass man in Rheine den Hockey- und Tennissport fördern sollte. Darüber unterhielt er sich mit seinem Bruder Fritz (1893-1963), und dieser gründete dann mit Otto Kettelhack, Hans Jäger, Dr. Josef Koch, Jan Luedewig, Mathias Verschüer, Theodor Esser und Carl Kruse in Rheine den „Hockey-Club Rheine 21“ (HC).

Ernst Kümpers hat während der Semesterferien und nach Ende seines Studiums längere Zeit in Rheine Hockey gespielt und war viele Jahre lang Spielführer der 1. Mannschaft des HC. Stark widmete er sich ferner in dem im Jahre 1922 gegründeten „TC 22“ dem Tennissport.

Die Gründer des HC waren ausnahmslos Rudersportler gewesen, und die meisten von ihnen übten den Rudersport im Jahre 1921 noch aus. Auch die gleich nach der Vereinsgründung dem HC beigetretenen Mitglieder waren bis auf wenige Ausnahmen alle Angehörige des Rudervereins Rheine.

Bis Februar 1921 traten dem HC bei: Josef Altmeppen, Erich Bernfeld, Böhm, Dr. Bernhard Busch, Heinz Dyckhoff, Franz Fiehe, Wilhelm Großeschönepauk, Auguste Haase, Willy Hacke, Heinrich Hagemann, Heinrich Hinken, Dr. Alois Hofmann, Karl Hollweg, Fritz Junker, Max Krawinkel, Alfred Kruse, Albert Kümpers, Carl Ludwig Kümpers, Franz Alfred Kümpers, Franz Rudolf Kümpers, Dr. Antonius Niehaus, Albert Ostermann, Josef Piepel, Josef Rips, Hermann Rosenstengel, Engelbert Schütte, Fritz Sträter, Job Tacke, Willi Tacke, Kurt Wolf.

Von März1921 bis Ende 1921 wurden Mitglied: Max Brüggemann, Dingmann, Carl Kettelhack, Hermann Kettelhack, Ernst Kümpers, Gustav Kümpers, Paul Kümpers, Alex Murdfield, Carl Nadorff, Hardy Schmitz, Heinz Wolf, Franz Zirwas.

Hans Jäger, Heinrich Hagemann, Max Krawinkel , Alfred Kruse, Hermann Kümpers und Hermann Rosenstengel sind im Ruderverein in besonderem Maße führend tätig gewesen. Etwa die Hälfte der ersten Vereinsmitglieder spielte Tennis, so auch Fritz Kümpers, der langjährige Vorsitzende des HC und Dr. Alois Hofmann, der den „TC Blau-Weiß 26“ mitbegründet hat und dort 1. Vorsitzender war.

Damen und Jugendliche nahmen den Hockeysport auf

Der HC nahm gleich im Jahre 1921 Damen als Mitglieder auf und bildete eine Damen-Hockey- Mannschaft. Die ersten weiblichen Mitglieder waren: Frau Willy Hacke, Frau Karl Hollweg, Frau Hans Jäger, Sophie Jackson, Frau Otto Kettelhack, Ellen Kruse, Frau Carl Ludwig Kümpers, Ilse Kümpers, Thea Kümpers, Emmy Overhues, Lissy Overhues, Gerti Stoeveken, Tete Stoeveken, Deli Tacke.

Im November 1921 schritt der HC zur Aufstellung einer Schülermannschaft. Hierzu wurden Schüler in den HC aufgenommen, die „zum mindesten die Untersekunda besuchten und im Turnen genügend hatten“. Zuerst traten die Jugendlichen Hans Altmeppen, Stefan Barta, Karl CL. Dyckhoff, Rudolf Dyckhoff, Werner Dyckhoff, Hardy Jackson, Wilhelm Kümpers, Carl Murdfield, Eduard Murdfield, Josef Niemeyer, Hans Rips, Heinz Stoeveken und Hans Wolf dem Verein bei.

Karl Cl. Dyckhoff und Hardy Jackson wurden ganz hervorragende Hockeyspieler, Stefan Barta errang im Rudersport später große Erfolge und Hans Wolf im Fußballsport. Dieser gehörte zu der Borussenelf in Rheine, die in Jahre 1928 den Westfalenmeistertitel im Fußball gewann und die westdeutsche Fußballmeisterschaft mitspielte.

Im November 1922 wurden die Schülerinnen Lore Beckmann, Irmgard Dyckhoff, Elisabeth Eschenbach, Elisabeth Funke, Elly Hoffmann, Mia Hoffmann, Annemarie Kettelhack, Thea Schem und Elisabeth Vigener Mitglieder des HC.

Hierbei ist bemerkenswert, dass Schülerinnen des Lyceums in Rheine – um solche handelte es sich bei den Jugendlichen – über zehn Jahre eher Zugang zum Hockeysport als zum Rudersport fanden.

Der Vereinsvorstand im ersten Jahr

Im ersten Vereinsjahr bestand der Vorstand aus: Fritz Kümpers (1. Vorsitzender), Theodor Esser (2. Vorsitzender), Dr. Josef Koch (Schriftführer), Jan Luedewig (Kassierer), Carl Kruse und Fritz Junker (Spielführer). Theodor Esser vertrat den Verein in der Jugendpflegekommission der Stadt Rheine. Im Februar 1922 schloss sich der HC Rheine dem Westdeutschen Hockey-Verband an, und am 01. Dezember 1932 erlangte er durch seine Eintragung ins Vereinsregister den Status eines rechtsfähigen Vereins.

Fusion des HC mit der Rudervereinigung Rheine

Am 04. April 1937 schloss sich der „Hockey-Club Rheine 21“ der „Rudervereinigung Rheine“ an, die sich daraufhin den Namen „Sportgemeinschaft Rheine 1937“ gab. Der neue Verein wählte für sich die Vereinsfarben blau-weiß.

Zu dieser Fusion bemerkte der in jenem Jahr gewählte 1. Vorsitzende Hermann Ostermann, dass „der Zusammenschluss der beiden Vereine in erster Linie dem Ziele diene, noch größere und bessere sportliche Leistungen zu erreichen und ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, sich im Sommer auf der Ems und im Winter auf dem Rasenplatz sportlich zu betätigen“. Er hat hierbei nicht nur an den Ruder- und Hockeysport gedacht.

Die Vereinigung dieser beiden Sportvereine hatte schon längere Zeit in der Luft gelegen; sie fiel dann mit einer Verfügung der Reichssportführung zusammen, nach der sich die Vereine von einer einseitigen Sportbetätigung zu lösen hatten. Bestimmte Sportarten sollten als Grundschule dienen, ehe sich ein Vereinsmitglied in einer Sportart spezialisierte. Die „Sportgemeinschaft Rheine 1937“ trat an, diesem Vorhaben gerecht zu werden.

Im Sommer 1937 schrieb hierzu die Tageszeitung: „In der Sportgemeinschaft Rheine 1937“ stehen noch Hockey und Rudern im Vordergrund; doch werden von ihr demnächst auch Handball, Leichtathletik usw. betrieben werden. Der Verein baut im Süden und Norden seines Bootshauses zwei Sportplätze mit Laufbahn, Springgruben usw.; und so wird mitten in der Stadt eine herrliche Sportanlage entstehen“.

Dort sollte auch der Schwimmsport geübt werden, was durch den Bau eines Hallenbades in unmittelbarer Nähe des Bootshauses später möglich gemacht worden ist, allerdings nicht im Rahmen der „Sportgemeinschaft Rheine 1937“.

Sportvereine, so wollte es die Reichssportführung, sollten mit der Körperschulung die Geistesschulung verbinden. So hatte auch die „Sportgemeinschaft Rheine 1937“ einen Dietwart*, der hierfür zuständig war. Man kannte jetzt nicht nur in den Turnvereinen sondern auch in den Sportvereinen den Zustand, den bereits der Preußische Jugendpflegeerlass des Jahres 1911 angestrebt hatte - nämlich die Jugend im staatsbürgerlichen Sinne zu erziehen und körperlich zu ertüchtigen.

* Das Amt des Dietwarts wurde in der Zeit des Nationalsozialismus im August 1934[1] verpflichtend eingeführt.

Der Dietwart sollte in der NS-Zeit im Auftrag des Reichssportführers alle Turn- und Sportvereine im nationalsozialistischen Sinne schulen und deren Ideologie und „Erziehungsziele“, also Rassebewusstsein, Gemeinschaftssinn, völkische Haltung und antijüdische Ressentiments, an die Mitglieder herantragen. Dazu hatte er dafür Sorge zu tragen, dass die Mitglieder von Vereinen nationalsozialistische Lieder singen, die Reden des Führers hören. In Dietprüfungen wurde die völkische Haltung der Sportler kontrolliert. "Westdeutscher Beobachter" vom 8. Februar 1935" Quelle Wikipedia

Neubeginn unter anderen Vorzeichen

Die Kontrollratsdirektive Nr. 23 vom 17. Dezember 1945 löste alle vor dem 08. Mai 1945 gegründeten Turn- und Sportvereine auf. Ehemalige Mitglieder der „Sportgemeinschaft Rheine 1937“ versammelten sich am 12. Januar 1946 und bekundeten, den Ruder- und Hockeysport pflegen zu wollen. Sie gaben ihrem Verein den Namen „Ruder- und Hockey-Club von 1901“. Seit dem Jahr 1949 wird Hockey sowie Rudern in einer selbständigen Abteilung dieses Vereins betrieben.

Spielplätze für den Hockeysport

Zuerst trainierten die Hockeyspieler auf dem Turnplatz des Gymnasium Dionysianum. Die heimischen Wettbewerbe trugen sie zunächst auf dem Fußballplatz der Sportvereinigung 09 in Rheine aus. Als der „Stadionverband Rheine“, dem der Hockey-Club angehörte, im Jahre 1923 das Emsland-Stadion gebaut hatte, fanden alle hockeysportlichen Veranstaltungen dort statt.

Der Hockey-Club Rheine stellte für die Schüler-Mannschaft folgende Spielordnung auf:

  1. Jedes aktive Mitglied hat unbedingt einmal wöchentlich zum Spiel zu erscheinen. Wer nicht erscheint, muss sich vorher beim jeweiligen Gerätewart entschuldigen.

  2. Der Platzwart hat die Bälle so lange festzuhalten, bis der Platz zum Spiel fertig ist.

  3. Beim Instandsetzen des Platzes hat jedes Mitglied mitzuhelfen.

  4. Bei jedem Spiel auf zwei Tore sind die Wähler Spielführer. Die Spielführer ernennen den Schiedsrichter. Der Schiedsrichter muss auf Verlangen halbstündlich abgelöst werden.

  5. Beim Spiel entscheidet alleine der Schiedsrichter. Zwischenrufe sind unbedingt zu vermeiden.

  6. Beim Spiel mit über 22 Teilnehmern treten die zuletzt gekommenen Schüler zurück.

  7. Verlassen des Platzes während des Spiels ist dem Spielführer mitzuteilen.

  8. Bei Wettspielen ist der Spielführer der Vertreter für die Mannschaft.

Im Jahre 1937 schufen die Mitglieder der „Sportgemeinschaft Rheine 1937“ nördlich und südlich ihres Clubhauses am Timmermanufer je ein Spielfeld für den Hockeysport, wo sie alsdann das Training und ihre Spiele austrugen. Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges und Kettenfahrzeuge der Besatzungstruppen zerstörten dann diese Spielplätze.

Als die Hockeyspieler im Herbst 1945 das Sporttraining wiederaufnahmen, begnügten sie sich zunächst mit dem Turnplatz des Dionysianums. Doch dann setzten sie im Emsland-Stadion ein Spielfeld instand, so dass sie dort ihre Wettkämpfe ausführen konnten.

In den Jahren 1952 und 1958 schuf der RHC mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mitglieder, mit Spenden des Landessportbundes, der Landesregierung und nicht zuletzt der Vereinsmitglieder südlich des RHC-Clubhauses zwei Hockeyplätze, einen Trainingsplatz, Übungsanlagen für die Leichtathletik und einen Parkplatz. Hier werden seit dem Jahre 1954 die Heimspiele der Hockey-Abteilung ausgetragen.. Auf die Initiative von Eberhard Schmitz konnte am13. Juni 2009 nach zweijähriger Bauzeit ein Kunstrasenplatz eingeweiht werden. Auf der JHV des Gesamtclubs sprach sich auch Bernhard Peters mit einem Vortrag für den Bau des Kunstrasenplatzes aus. Bernhard

Peters war lange Jahre Spieler in der Hockeyabteilung des RHTC und war später Bundestrainer der Hockey-Herren Nationalmannschaft. 2006 wurde er Direktor für Sport- u. Nachwuchsförderung

bei 1899 Hoffenheim. Er ist noch heute Mitglied der RHTC Hockeyabteilung.

Vom Spielbetrieb

Am 30. April 1921 trug der Hockey-Club sein erstes Heimspiel aus. Er spielte in folgender Aufstellung gegen den Sportclub Münster 08: August Kümpers, Albert Ostermann, Carl Ludwig Kümpers, Hermann Rosenstengel, Hans Jäger, Josef Rips, Heinz Dyckhoff, Kurt Wolf, Fritz Junker, Karl Kruse, Theodor Esser.

Die Spielkleidung bestand aus „dunkler Ruderhose, weißem Hemd und grüner Armbinde“.

Im Jahre 1922 stellte der Verein eine 2. Herrenmannschaft, später auch eine Altherrenmannschaft auf. Die 1. Herrenmannschaft gewann im Jahre 1924 die Westfalen-Meisterschaft. Spieler aus Rheine errangen sie wiederum in den Spieljahren 1946/47 und 1948/49. Seitdem wurden Westfalenmeisterschaften nicht mehr ausgetragen. Die Spielklassen wurden nämlich neu bestimme und im Laufe der Zeit immer mehr aufgeteilt. Die 1. Herrenmannschaft spielte in der Oberliga, der Verbandsliga und der Bezirksliga, die meisten Jahre in der Verbandsliga, der sie auch zur Zeit angehört.

Die Wendepunkte waren: Im Jahre 1954 Aufstieg in die Oberliga, 1956 Abstieg in die Verbandsliga, 1957 Aufstieg in die Oberliga, 1958 wieder Abstieg, 1963 abermals Aufstieg in die Oberliga und 1965 Abstieg in die Verbandsliga. Dort ist der RHC seitdem vertreten – mit zwei Ausnahmen. Jedes mal ein Jahr gehörte er der Bezirksklasse an.

Nach der Vereinsgründung in Jahre 1921 betrieben zunächst nur wenige Damen den Hockeysport, so dass sie Wettspiele nur ausüben konnten, wenn sie auf männliche Spieler zurückgriffen. Erst einige Zeit später bestand eine vollständige Damenmannschaft, und seitdem sind stets zahlreiche Damen im Hockeysport tätig; sie spielen z.Zt. in der Verbandsliga.

Seit vielen Jahren wurden auf Bezirksebene Jugendmeisterschaften ausgetragen, und der RHC kam hier zu Meisterehren. Erst in jüngerer Zeit organisiert man für Jugendklassen Meisterschaften auf Verbandsebene, an denen die Bezirksmeister teilnehmen. Oft errangen Jugendmannschaften des RHC diese Bezirksmeisterschaft, blieben dann aber ohne große Erfolge.

Über längere Zeit führte der RHC in Rheine Ostern und Pfingsten Hockey-Turniere durch. Die Hockey-Abteilung ist aber dazu übergegangen, in Rheine international besetzte Jugendturniere zu veranstalten, denen im Wechsel solche für Herren und Damen folgen sollen. Herren, Damen und Alte Herren des RHC besuchen bereits über einen längeren Zeitraum jährlich das Travemünder Pfingstturnier, Damen und Herren seit einigen Jahren zum Saisonbeginn außerdem ein Turnier in Oirschot bei Eindhoven. Im Jahre 1969 spielten sie im größten europäischen Hockeyturnier in Ramsgate mit. Jugendmannschaften nehmen an Turnieren teil, wenn sie dazu eingeladen werden und sich Gelegenheit bietet.

Die Herrenmannschaft spielte auf dem Feld in den Jahren 1979/1980, 1988/1989, 1991-1993, 1996-2000 in der Oberliga und 1990 in der Regionalliga. In der Halle spielten die Herren 1991/1992, 1993/1994, 1995-1998 und 2000/2001 in der Oberliga.

Die Damenmannschaft spielte auf dem Feld in den Jahren 1988, 1992-1994, 1999 in der Oberliga

und von 1980-1982 in der Regionalliga. In der Halle spielten sie 1982/1983 und 1984/1985, 1997/1998 in der Oberliga und 1983/1984 in der Regionalliga.

Repräsentativspiele und Bezirksvergleiche

Deutscher Hockey-Bund, Westdeutscher Hockey-Verband und Bezirk Westfalen veranstalteten in Rheine einige Male Repräsentativspiele. Im Jahre 1925 fand das Spiel Westdeutschland gegen Norddeutschland statt, im Jahre 1952 das Spiel zwischen dem Westdeutschen und dem Bremer Hockey-Verband, im Jahre 1954 ein Bezirksvergleichskampf zwischen Westfalen und dem Industriebezirk, im September 1956 Bezirk Westfalen gegen Bremen, im Oktober 1958 Bezirk Westfalen gegen Ostholland, im Mai 1960 Bezirk Westfalen gegen linken Niederrhein, und im Jahre 1963 waren in Rheine Nationalspiele der Jugend-A und der Juniorinnen aus den Niederlanden und Deutschland zu sehen.

 

Der RHC brachte gute Hockeyspieler hervor

In Repräsentativspielen bis zum Jubiläumsjahr 1951 des RHC wirkten aus Rheine die Hockeyspieler Fritz Cirkel, Karl Clemens Dyckhoff, Hardy Jackson, Bernhard Kroker, Herbert Ostermann, Theo Ottens und Fritz Sträter mit.

Hockeyspieler aus Rheine, die wegen ihrer vorzüglichen Spieleigenschaften nach 1951 in Spielen des Westdeutschen Hockey-Verbandes eingesetzt wurden, waren u.a.: Eduard Kümpers, Bernd Gärthöffner, Michael Gärthöffner, Annette Gottfried und Friedhelm Hebbeler.

Eduard Kümpers vertrat den Westdeutschen Hockey-Verband im Jahre 1952 in einem Spiel gegen den Bremer Hockey-Verband.

Annette Gottfried war als Torhüterin in der Hessenschildmannschaft des Westdeutschen Hockey-Verbandes mit von der Partie; sie ist jetzt Mitglied des C-Kaders des Deutschen Hockey-Bundes.

Friedhelm Hebbeler errang im Jahr 1975 mit der A-Jugend des WHV den Franz-Schmitz-Pokal, der innerhalb der Landesverbände im DHB ausgespielt wird. Sehr zahlreich war stets der Einsatz jugendlicher und erwachsener Spieler und Spielerinnen aus Rheine in Wettkämpfen des Bezirkes Westfalen im WHV.

Die Mitgliederstruktur

Am Ende des ersten Vereinsjahres hatte der Hockey-Club 65 Spieler in seinen Reihen, und zwar 40 Herren, 11 Damen und 14 Jugendliche. Ferner zählte er neun unterstützende Mitglieder. Im zweiten Vereinsjahr waren 58 Spieler (33 Herren, 9 Damen und 16 Jugendliche) sowie 17 unterstützende Mitglieder vorhanden.

Der Hockeysport hatte großen Zulauf. Im Jahr 1952 zählte die Hockey-Abteilung des RHC 154 und im Jahre 1955 170 Mitglieder.

Die Mitgliederzahl fiel bis zum Jahr 1960 auf 163 und bis 1965 auf 133 Personen. Dann fanden wieder mehr Jugendliche den Weg zum Hockeysport.

Im Jahre 1970 hatte der RHC 169 und im Jahr 1975 207 Hockeyspieler.

Der Anteil der weiblichen Mitglieder lag im Jahre 1960 bei 25 Prozent, im Jahre 1970 bei 23 Prozent und im Jahre 1975 bei 30 Prozent.

Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtmitgliederzahl betrug im Jahre 1975 42 Prozent.

64 Prozent der Jugendlichen waren bis 14 Jahre alt.

Das Verhältnis der Knaben zu den Mädchen ist hier 50:50.

Bei den Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren sind die Jungen mit 67 Prozent vertreten.

Die Mitgliederzahl der Hockey-Abteilung steigt von Jahr zu Jahr. Am 01. Jan. 2012 zählte

die Hockey-Abteilung 347 Mitglieder.

 

Die Vorsitzenden des Hockey-Clubs und Leiter der Hockey-Abteilung

Fritz Kümpers (1921 – 1926), Heinz Dyckhoff (1927 – 1929), Karl Clemens Dyckhoff (1930 – 1936), Hardy Jackson (1936 – 1937). In den Jahren 1937 – 1945 war er als Obersportwart der „Sportgemeinschaft Rheine 1937“ für den Hockeysport zuständig. Hans Gärthöffner (1946 – 1947), Günter Westhoff (1948), Fritz Sträter (1949 – 1963), Hans-Otto Altmeppen (1964 – 1967 und von

1969 – 2001 1. Vorsitzender des RHTC Rheine. Heinz Heescher (1967 - 1978), Dieter Schmitz (1978 - 1981) Karlo Rohlmann (1981 – 1985), Horst Rohlmann (1985 – 1989), Paul van Schoonhoven (1989 – 1995), Bernd Kocks (1995 - 1999), Jochen Dannemann ab 1999

Der Vorstand der Hockey-Abteilung 2012

1. Vorsitzender : Jochen Dannemann

2. Vorsitzender : Rolf Tombült

Kassierer : Klaus Bichmann

Sportwart : Ingrid Fischer

Jugendwart : Katrin Feld

Platzwart : Martin Flügge

Pressewart u. Schriftführer : Jürgen Ungruh

Vergnügungswart : Ilona Flügge

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. April 2012 um 17:32 Uhr